Nachlese Spur Z Stammtisch November 2022

Gestern haben wir in gemütlicher Runde geschnackt.
Alle freuen sich auf die Ausstellung.
Wir haben besprochen wer Flyer und Plakate wo unterbringt.
Jan hatte Riesenmengen an Handzetteln und Plakaten dabei, die er hat drucken lassen.
Dann wurde noch geklärt wer was, wann und wo macht …
Nebenbei haben wir über Modulbau, Ausstellungen, Thomas war in Friedrichshafen mit Rainer als Aussteller dabei, und diverse Bastelprojekte gefachsimpelt.
Auf dem Testkreis war auch reger Betrieb zu verzeichnen.
Nebenbei haben wir noch Reparaturen an Franks ICE1 durchgeführt und weitere Fehler lokalisiert, war ein günstiger Flohmarktkauf.

Im Vordergrund sind schon unsere historischen Edmonsonschen Eintrittskarten zu sehen.
Da wir inzwischen nicht mehr zum BSW gehören, ist unser Mitglied Gert T. zur Zeit dabei auf allen Karten das „BSW“ durchzustreichen =O

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Superung Roco BR 215

Manchmal hat man plötzlich Projekte auf den Tisch, die man eigentlich gar nicht machen wollte – zumindest nicht zu dem Zeitpunkt. Der Doppelstockwagen, eine Arduino Blockstelle und der Mittelwagen zum DSB-Triebwagen stehen eigentlich auf der To-do-Liste. Ich hatte zwar immer vor die uralte Roco BR 215 zu supern, dass es aber jetzt gleich zwei Loks geworden sind und eine davon sogar vollständig neu lackiert wurde, war nicht geplant.

Die blaubeige Lokomotive, 215 077-9, hat Roco einzelt als Playtime-Modell, Artikelnummer 63493, angeboten. Das Lüfterband war nicht lackiert und die Dachfarbe kam mir irgendwie unpassend vor. Die Lackierung des Lüfterbandes ist nicht zu einfach. Der Abstand zwischen Dachunterkante und Lüfterband Oberkante ist sehr klein. Beim Nachziehen des Rahmens muss man sehr sauber arbeiten. Durch die anschließende Alterung konnte ich meine Fehlstellen kaschieren.

Die 215 077-9 mit nachlackiertem Dach, Scheibenwischer und freistehenden Griffstangen

Die Alterung erfolgte mit mattem Klarlack und Washing von Vallejo

Die orientrote Lok war als Muster für ein anderes Projekt gedacht. Ich wollte den Farbton und die Abmessungen des Lätzchens ausprobieren ehe ich das „echte Projekt“ in Angriff nehmen. Am Ende sah auch das Muster sehr ansprechend aus. Die ehemals altrote Lok mit Klebestellen auf dem Dach und „Digital ist Cool“ Decoder der 1. Generation lag mehre Jahr in der Ecke und stammte wieder mal von einem Flohmarkt. Der Decoder war nicht zu retten und der Lok keine Bewegung mehr zu entlocken. Motor und Decoder wurden ausgebaut. Die Modell dient jetzt als Wagenlok oder als zweite Lok einer Doppeltraktion. Am Ende ist dann doch was schief gegangen. Die bestellte Beschriftung ist beim Aufbringen kaputt gegangen. Daher ist die 215 jetzt zu einer 216 geworden. Die Nummer hatte ich noch im Fundus.

Die ehemals altrote Lok mit Scheibenwischern der Piko BR 216

Die Lok wurde auch mit matten Klarlack und Washing gealtert

Die Griffstangen sind aus Draht gebogen. Die Scheibenwischer von Ersatzteile von der Piko 216 bzw. einer unbekannten Roco E-Lok. Die angespritzten Scheibenwischer müssen mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden. Die Scheiben müssen anschließend mit feinen Sandpapier geschliffen und zum Schluss poliert werden.

Auf der Seite Bahnwahn gibt es ein eine gute Übersicht und die Geschichte der Roco 215. Besonders interessant ist die Übersicht der fiktiven Varianten anderer Bahnverwaltung.

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„Die Lok muss einmal an die Luft“ – Besuch auf dem Spur 0 Regionaltreffen 2022 in Sande

Viele kennen die Geschichte von H.P. Kerkeling „Der Junge muss einmal an die Luft“. Frei nach diesem Motto kann man meine Reise nach Sande zum Regionaltreffen der Spur 0 bei der ARGE Große Modellbahnen Weser-Ems e.V. auf die Modellbahn übertragen.

Anlagenübersicht

Eigentlich bin ich Zetti, doch vor zwei Jahren habe ich mir dann eine BR50 von Lenz gegönnt – eigentlich nur für die Vitrine. Aber dann will man doch einmal fahren und so wurde etwas mehr.

Das ist ja alles schön und gut – aber daheim ist der Platz nur begrenzt und so eine Lok soll auch einmal ausgefahren werden. Nachdem ein Spur-0-Bekannter immer von der Anlage in Sande geschwärmt hat, habe ich mich im September auf den Weg gemacht – Verbunden mit einem kleinen Urlaub im Raum Wilhelmshaven.

Die Anlage der ARGE Große Modellbahnen Weser-Ems e.V. steht in Sande in der Breslauer-Straße.

Am Donnerstag war ich schon einmal auf dem Vereinsabend um die Chance für eine erste Orientierung auf der Anlage vorzunehmen. Ein Gleisplan findet sich hier.

Am Samstag war es dann soweit. Einige Händler hatten sich eingefunden und man konnte etwas für den Bastelbedarf erstehen. Von Zurüstteilen bis zu hochpreisigen Loks war alles zu vorhanden. Nach und nach kamen Spur-0-Bahner aus dem gesamten Bundesgebiet um zu schauen. Man konnte auch rollendes Material selber mitbringen – was auch primär mein Grund für den Besuch war.

Aus Erzählungen war es so, dass immer viele Selbstfahrer dabei waren – diesmal hat sich die Anzahl allerdings in Grenzen gehalten und so konnte ich meine beiden Loks fast die gesamte Zeit über Fahren lassen. Wo hat man schon einmal die Gelegenheit dazu eine solch große, dauerhaft aufgebaute Anlage, anzutreffen.

Bei der ARGE Große Modellbahnen Weser-Ems e.V. wird nicht nur Spur 0 gefahren und so konnte auf entsprechenden Nebenanlagen auch Betrieb in der Spur 0e und Spur 1 gesehen werden.

Am Sonntag endete die Veranstaltung gegen 14:30 und aus den Gesprächen konnte man entnehmen, dass die Zahl der Besucher hinter den Erwartungen zurück geblieben ist. Vermutlich immer noch eine Folge von Corona.

Resümee: eine überaus gelungene Veranstaltung und man wurde sehr nett aufgenommen. Auch für mich als Fahranfänger in der Spur-0 und den damit verbundenen Fragen. Ich habe eine Menge dazu gelernt. Ich werde sicherlich einmal wiederkommen. Dann aber auch primär zum Fahren. Nur zum Schauen ist der Weg etwas weit.

Hier nun noch einige Bilder von der Veranstaltung:

Kraftwunder von Moog die 4 Umbauwagen schiebt

seltene V60 von Sprung

Weitere Beiträge zu dieser Veranstaltung:

SpurNullMagazin

Youtube: Modelleisenbahn in Sande – Regionaltreffen 2022 / Spur 0 + Spur 1

Youtube: BigBoy

Youtube: KM1 Spur 1 Modell der Reichsbahn Dampflok DR 18 201

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Bericht: August Stammtisch, Spur-Z Gruppe

Der August Stammtisch war mit 12,5 Personen ausgesprochen gut besucht!
Die beiden angekündigten Gäste waren auch da.

Der eine hat sein Material zum Verkauf angeboten und steigt aus, ihm ist es alles zu klein.
Alle Versuche ihn umzustimmen sind leider gescheitert
Der andere ist ein in der Szene sehr bekannter Modellbahner, da er lange Zeit die Texte für das Magazin des Z-Club 92 erstellt hat.
Arnim v. H. kam schon am frühen Nachmittag mit der Bahn aus dem Ruhrpott an und der Stammtisch ging somit von 16:00 Uhr bis 24:00Uhr.
Bei bestem Wetter konnten wir die gesamte Zeit im Freibereich des Stellwerkes verbringen und fachsimpeln.

Da Arnim eine gute Kamera dabei hatte gibt es dieses mal keine Handybilder sondern gut ausgeleuchtete Fotos. Daher ist er leider nicht zu sehen.

Unser Testkreis hatte ordentlich was zu tun, Arnim hatte eine sehr lange Garnitur von Rokuhan dabei.
Der Zug hat an der Front eine beleuchtete Fläche mit Zuglaufschildern der Bahngesellschaft JNR, die man sogar an dem Modell tauschen kann.:

Ich ließ meine BLS Re 4/4 mit dem Vorserienfahrwerk von Freudenreich Feinwerktechnik die Runden ziehen. Aber auch Märklin Serienfahrzeuge bekamen genügend Auslauf.

Selbst an der geschlossenen Schranke wurden Vorbeifahrende durch unser 0,5tes Mitglied Finn begrüßt, „Hallo Bus“ 8) :

Frank hatte wieder Ergebnisse seines 3D Druckers dabei die wir kritisch beäugten.
Otti hatte ihm eine digitale Datei geschickt die Frank dann in die reale Welt geholt geholt hat.

Die gleiche Datei ist durch einen Dienstleister in Messing gedruckt worden.
Spannend war es hier Vergleiche anzustellen.

Schrumpfung, Durchbiegen und Maßstäblichkeit seien hier als Problematiken genannt.
Frank wird die Bauteile im Druckraum demnächst anders platzieren müssen.
Nichts geht mal eben so …

Es war ein echt schöner Stammtischtag und wird sicher allen lange in Erinnerung bleiben …

 

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Gealterte BR 111 von Roco

Ich taste mich langsam weiter an das Altern ran. Gute Anleitungen und Hilfestellungen findet man auf YouTube, z.B. vom User „Sebb`s 1zu87„. Die Lok hat einen neuen Motor bekommen, wurde digitalisiert und kann im echten Wendezugbetrieb fahren. Eine Modellbeschreibung und eine Übersicht der Varianten gibt es auf Bahnwahn.

UIC-Griff nachgerüstet, Pufferbohle zugerüstet, Puffer eingefettet

Stromführende Kupplung für den Betrieb mit Steuerwagen, Sonnenschutzrollos auf runtergezogen

Lüftergitter in schwarzbraun lackiert, Lokkasten ausgeblichen, Maschinenraumeinrichtung nachbehandelt (ist immer noch die falsche – aber sieht jetzt besser aus)

Drehgestell mattschwarz lackiert und mit Vallejo German blackbrown, Pulverfarben und Washing gealtert

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Bericht: Spur Z – Treffen in Altenbeken 2022

Endlich war es wieder soweit und diesmal hat Corona auch nicht mehr dazwischen gefunkt. Nach 4 Jahren und einigen Wochen konnte sich die internationale Spur Z-Community wieder in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken treffen.

Peter, Jan (ich) und Otti haben sich mit Modulen auf den Weg nach Altenbeken gemacht und mehrheitlich hatten diese Module hier Premiere.

 


 

 

Otti hat seine Module vorgestellt, die Ratekau und Umgebung zeigen und sich an Vorbildern orientieren.

Hervorzuheben sei hier exemplarisch die Feldstein-Kirche mit dem angrenzenden Friedhof.

 

 


Jan hat neben Kleinensee erstmals das Modul Bruhnkaten mit der dortigen Brücke über die Strecke Lübeck-Hamburg gezeigt.

Peter war mit seiner kleinen Brücke vertreten.

Ansonsten wurde wieder viel Neues gezeigt was auch in der Corona-Zeit entstanden ist – aber auch altbekanntes war wieder zu entdecken. Leider waren nicht so viele Händler anzutreffen worüber sich der Geldbeutel gefreut hat.

Ein Highlight für die Aussteller ist immer der gemütliche Abend für die Aussteller in Bad Driburg. Aber dieses Jahr wollte man hierfür gar kein Geld haben – zur Verwunderung aller. Grund war, dass die Fa. Märklin den „harten Kern“ der Z-Community eingeladen hat um mit denen gemeinsam das 50-jährige Jubiläum der Spur Z zu feiern.

Das es in der Spur Z auch noch immer kleiner geht zeigt diese Lok – man bedenke, die Gleise haben nur eine Breite von 6,5mm.

 

… und das Ding fährt!!!

Hier noch einige weitere Bilder:

Das gute ist, dass infolge der Veranstaltung keine Corona-Infektionen bekannt wurden. Sicherlich liegt dieses auch daran, dass viele Besucher und Aussteller der Aufforderung zum Tragen einer Maske folgten.

Wird sehe uns dann hoffentlich in 2 Jahren wieder, wenn die ZFI rufen …

Gegen 19 Uhr wurde die Ausstellungshalle wieder zurückgeben und die noch verbliebenen Aussteller haben den Abend bei einem Abendessen ausklingen lassen.

Peter und Otti sind dann am Montag wieder Richtung Norden aufgebrochen während ich noch einen Tag an Altenbeken angehängt habe. Mit dem Zug ging es von Bad Driburg, dort wurde genächtigt, nach Altenbeken und von dort zu einem Aussichtspunkt (Karte) am „Viadukt-Wanderweg“.
Mein Ziel sollte an diesem Tag noch das „Kleine Viadukt“ sein, dass etwas außerhalb von Altenbeken zu finden ist und so bin ich dem „Viadukt-Wanderweg“, entgegen dem Uhrzeigersinn gefolgt. Durch schöne Landschaften kam ich auch an erwähnenswerten Aussichtspunkten vorbei. Wer einen Blick auf das BW von Altenbeken haben möchte findet dieses hier (hier). Leider ist da nicht viel Aktivität zu sehen.
Und einen schönen Aussichtspunkt auf das „Große Viadukt“ findet sich (hier) – diese Punkt lädt auf einer besonderen Liege auch zum Relaxen ein. Allerdings sollte man ein gutes Objektiv auch dabei haben.

Weiter ging es über ein Seitental zum „Kleinen Viadukt“, dass auch mit einem PKW gut zu erreichen ist. (Karte)

Wer hier Bilder von Zügen machen möchte, der folgt dem Weg am besten zu diesem Standort. Dann ist man auf Höhe der Brücke und kann schöne Fotos machen. Man muss sich allerdings auf sein Gehör verlassen um die ankommenden Züge zu „entdecken“.

 

Weitere Impressionen zur Ausstellung finden sie hier:

Tipps für den Besuch der Altenbekener-Viadukte finden Sie hier.

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Kibri MFS-Wagen gesupert und gealtert

Ich wollte schon länger einen Kibri MFS-Wagen zusammenbauen und supern. Die Konstruktion des Bausatzes ist gelungen. Der Wagen wirkt stimmig und lässt sich leicht montieren. Vergleicht man das Modell mit dem Vorbild fällt jedoch auf, dass die charakteristischen Hydraulikleitungen fehlen. Außerdem sind die Wagen der verschiedenen Betreiber individuell angepasst. Das beginnt bei dem Firmenlogo und endet bei Leitungswegen oder Anschriften. Ziel war es nicht einen konkreten Wagen oder alle Details am Modell umzusetzen. Ich wollte aber den Charakter des Wagens treffen. Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

  • Der Wagen wurde vollständig lackiert.
  • Die Querbühnen wurden farblich abgesetzt.
  • Unter dem Bunker wurden zusätzliche Schutzbleche eingesetzt.
  • Auf dem Bunker wurde das Logo eines Bauunternehmens aufgebracht.
  • Aus dünner, schwarzer Kupferlitze wurden die Hydraulikleitungen nachgebildet.
  • Am Bunker wurden aus Plastikresten Schaltkästen und Kühlerelemente angebracht.
  • Am Übergabeband wurden die Seilösen abgeschnitten und das Seil durch neue Bohrungen geführt.
  • Der Wagenkasten wurden mit matten Klarlack und Washing gealtert.
  • Die Drehgestelle wurden zusätzlich mit Pulverfarben gealtert.
  • Die Beschriftung erfolgte mit Trucklinie-Decals.
  • Die Bedienkabine wurde außen und mit dünner Fensterfolie verglast. Die Folie wurde zugschnitten und mit matten Klarlack angeklebt.

Bei der Montage der Halteseile des Übergabebandes sollte das Übergabeband etwas unterbaut werden. Dadurch liegt es anschließend nicht auf dem Bock auf, dreht sich leicht und die Seile sind gespannt. Auf die Seile habe ich kurze Abschnitte von Schrumpfschlauch aufgezogen um damit die Hydraulikleitungen zu den Bandmotoren zu befestigten.

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Arbeit mit dem Arduino

Der Mikrocomputer Arduino bietet viele Möglichkeiten.
Unser ständiger Stammtischgast in der Spur Z-Gruppe Uli, zeigt in diesem Video einige Möglichkeiten auf.
Für alle Interessant, die sich über die Funktion und den Einsatz dieser preiswerten Komponenten aufklären wollen.

Viel Spaß beim Zuschauen!

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Bericht: Besuch auf dem Spur 0 Anwendertreffen 2021 in Gießen

Im Jahr 2019 sah ich eine BR50 in der Spur 0 und irgendwie war es um mich geschehen. Die möchte ich haben und wenn es nur für die Vitrine ist, da ich ja eigentlich Zetti bin.

Ein Jahr später wurde diese dann in das BW Lübeck geholt und es kam noch etwas an Gleisen und Wagen dazu – schließlich muss die Lok auch einmal fahren. Schnell hat sich gezeigt, dass Platz begrenzt ist und hier die Spur Z voll ihre Vorteile ausspielt.

Dennoch wurde die Szene beobachtet und wenn man schon einmal dabei ist, dann will man auch einmal zu einem Treffen fahren. Normalerweise finden jährlich in Gießen die „Internationale Spur 0 Tage“ statt und coronabedingt 2019 nur virtuell. So war ein Besuch auf dieser Veranstaltung relativ einfach möglich (hier die Hauptlinks zu dieser Veranstaltung: Film 1, Film 2, Film 3 und Film 4)

Als sich abzeichnete, dass sich die Infektionslage besserte, kam der Wunsch auf eine „abgespeckte“ Variante im Herbst 2020 auszurichten – eine Veranstaltung, die am 9./10. Oktober 2021 in der Messe Gießen statt fand.

Da mich eine Rundreise zu diesem Zeitpunkt in die Nähe von Gießen führte lag es also nahe einen Abstecher zu machen und die Veranstaltung zu besuchen.

Die Firma Lenz, einem der Großserienhersteller in dieser Spurweite, führt am Samstag in der Regel eine „Werks“-Besichtigung durch. Mit dieser begann dann auch für mich der Spur 0-Tag. Nun muss man wissen, dass die Loks und Wagen in dieser Spurweite überwiegend in Fernost gefertigt werden und so ist die Bezeichnung „Werk“ etwas übertrieben. Im wesentlich gibt es in Lützellinden, einem Stadtteil von Gießen, nur ein modernes Gewerbegebäude mit einer Warenannahme, einem Lager, einer Service-Abteilung und einige Büroräume.

Unter entsprechenden Hygienebedingungen wurden die Teilnehmer der Führung von Herrn Dietmar Wohlfart und Herrn Bernd Lenz begrüßt. Herr Dietmar Wohlfart ist einer der Inhaber der Firma Modelleisenbahngesellschaft mbH (MEG), Weiden die seit Januar 2020 der Firma Lenz Elektronik sind. Dennoch hat Herr Lenz primär die Führung durchgeführt, weil die Teilnehmer seinen lebhaften Worten der Geschichte und Entwicklung der Firma Lenz und damit der Spur 0 in den 2000er Jahren folgen wollten.

Dietmar Wohlfart und Herrn Bernd Lenz

Nebenbei konnte bei der Führung auch der Service auf dem kurzen „Dienstweg“ in Anspruch genommen werden und so mache Frage direkt geklärt werden.

Nach gut einer Stunde ging es dann weiter in die ca. 15km entfernte Messe Gießen. Glücklicherweise konnte ich einen der wenigen Schattenplätze für meine vierbeinige Reisebegleitung ergattern.

Um die Abstände einhalten zu können und auch maskenfreie Zonen zu schaffen war fast die gesamte Messe angemietet worden und entsprechend der Eintrittspreis etwas höher als die Jahre zuvor. Viele Kleinserienhersteller boten ihre Produkte an und selbstverständlich waren auch die Großserienhersteller vertreten. Die Händler waren am Rand der Hallen angeordnet und in den Hallen gab es einige Anlagen zu bestaunen.

Da ich mich ja nur einmal informieren wollte habe ich nach ca. 4 Stunden meine Fahrt in Richtung Heimat wieder fortgesetzt.

Eine nette und ansprechende Ausstellung, wenn man den weiteren Anfahrtsweg einmal außen vor lässt.

Am Sonntag gab es noch eine Podiumsdiskussion über die Spur 0 und deren Entwicklung die auch bei Youtube man sich noch ansehen kann.

Bei weiterem Interesse findet man bei Youtube weitere Filme zu der Veranstaltung unter dem Suchbegriff „internationale spur 0 tage 2021 Oktober“.

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Bericht: Spur-Z Stammtisch vom 16. August 2021

Ein Teil der August Stammtischrunde

Nachdem durch Corona lange Zeit keine Stammtische mehr möglich waren, fand jetzt, nach einigen Spur Z-Stammtischen im Freien, der erste im Stellwerk statt.

Wir waren acht Personen und es gab wieder reichlich was auf die Augen.
Viele Mitglieder hatten Neuigkeiten von Märklin im Gepäck die wir auf Herz Nieren prüfen konnten.
Aber auch die Preziosen von Kleinserienherstellen gab es zu sehen.

 


Der Regio-Shuttle von SMZ

 

Einen besonderen Augenschmaus stellte der Regio-Shuttle von SMZ dar.
Ein optischer und technischer Leckerbissen. Präzise und perfekt umgesetzt. Leider nur zum Anschauen, da das Modell digitalisiert ist und unser Märklin-Trafo 05 zum Antreiben dieses tollen Modells nicht taugt.

 


BR 41 mit Öltender

Von Märklin durfte die BR 41 mit Öltender (88275) ihre Zugkraft unter Beweis stellen. Eine tolle Maschine mit hervorragender Optik, schön kurz gekuppelt. Das Fahrwerk mit detaillierter Steuerung und den Bremsnachbildungen macht ordentlich was her.
Leider strauchelte der Tender arg stark über die Gleise, weil vermutlich ein Radsatz verbogen war.

 


Desweiteren zog eine Diesellok, die ER 20 der MRCE (Mitsui Rail Capital Europe B.V.), ihre Runden. Sie stellte ihre klasse Zugkraft unter Beweis in dem sie auf dem kleinen Testkreis unverzagt einen langen Containerzug ziehen durfte.

Ein gutes „Zugpferd“

Der lange Zug macht Freude!

fahrende Gleisstopfmaschine

Ebenfalls zum Einsatz kam eine motorisierte Gleisstopfmaschine von Z-Otti und zog zuverlässig ihre ihre Runden.
Der Eigenbau wurde auf dem vorherigen Stammtisch bereits gezeigt, war zu dem Zeitpunkt aber nur rollfähig.
In diesem Modell werkelt nun ein Miniaturmotor und treibt das kleine Fahrzeug an. Das Foto ist leider etwas unscharf, dafür ist das Titelbild dieses Beitrags, das die rollfähige Version zeigt, besser.

Hilfslehren Spur Z


Da wir unsere Module gerne auf Ausstellungen präsentieren, ist es wichtig diese dort korrekt auszurichten.
Wir haben zwar einige Lehren für den Bau und den Aufbau. Aber mit nur einer ist es mühsam die Ausrichtung an allen Gleisen für den Betrieb auf Messen herzustellen. Das wird in Zukunft besser. Wir haben uns von System-Jörger gleich vier Stück zugelegt, damit wir alle Gleise eines Moduls in einem Rutsch abgleichen können.

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